Das XXX Capitel143.versetze / da sie nicht nur nichts siehet / wor-zu ihre Begierde sich kehren solte / [auffGOtt] nichts das sie solte anklagen /ängstigen oder verdriessen; sondern da aualle Kräfften der Seelen lebhafftiglich denEinen Höchsten Gut zugewand sind / nenlich dem Brautigam: da sie wedernoch Ort / noch Stand / noch Gestalt / nocheinigen Streit findet; dann dieſesind daselbst nicht nöthig / sondernwormda] eine gewisse reine Wesenheit.keine Zufälle der dinge hingelangen können.Zeite13. Hier siehet sie alles Gut / dieund Breite der Liebe und Warl,seraSchönheit der Gerechtigkeit / dieLime der Billigkeit; wovor sienenihr inwendiges und außwendigelich] die Wurtzel oder den GrundMeynung in allen ihren Bewegungfen leget und vergleichet / und so untersucwie ähnlich oder unähnlich sie derselbenDa höret sie den HErrn selbstgen / daß alles dieses / was sie da höret /let / und zum theil geniesset / ihr eigen /und daß sie solches ewiglich gemessen wwayde / und in demselben vergestalt seye /
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
Entstehung
Seite
148
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten