128Das XXVII Capitelneußt sich selbst in uns / und wir geniesstIhn / in Ihm und in uns.Er fordert auch gantz gestreng und genaudie Gleichförmigkeit / wornach wir geschaf-fen sind; und ist sehr eiffersüchtig vor uns.Solte nicht der HErr der Herrlichkeiteiffern vor den Tempel und Thron seinesHerrlichkeit? Dann deßwegen nimmt Et-bißweilen alle unsere Kräfften / nicht ab-die obern / sondern auch öffters dietern / und vereinigt sie mit sich / Er ma-sie unvermögend zum wircken? damittenWiderstand sey / sondern Er uns ganzsitze; und wir Ihm stille haltende /wircken leyden mögen.Seelig ist derjenige / der also diegibtliche Einwürckung in sich leydet! wermir, daß ich offt dieses seelige Leyden mö-leyden; dabey ich mich selbst und allege vergesse / wobey sonst nichts in michgehe und mir schmäcke / als das Wortder Bräutigam / der mich alsdannwendig und außwendig gantzbesitzet?Da=
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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