Das IX Capitelnehme Dinge] nicht gegenwärtig sind/auch selbst derselben Andencken das Ge-müth nicht drucken oder quälen: daß er auchin allen Beſtraffungen / Schelten und Ge-ringachtungen / durch keinen unnöhtigenSchmertz oder Schaam beweget oder ge-störet werde: sondern daß er sich dessen nurin so weit annehme / als die Warheit selbstes erforderte oder zeigen mögte / und nichtmehr.Das IX Capitel.Daß das beſchauliche / wircksame undwahre freye Leben GOttes Gabe sey.und daß derſelbe alsdann alles in demMenschen wircke; welcher dahero inGOtt allein sich rühmet / und indemſelben warlich reich iſt.* Sihe / spricht der HERR / ich habe dirgegeben / daß dein Angesicht mein„Angesicht anschauet / und daß„dasjenige / was in dir gleichförmig„gantz in sich empfange meine Schönheitund Gleichförmigkeit / so viel solches„möglich ist.„Und ich habe dir gegeben einen wolgordne
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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24
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