der Hertzens=Gesprächen.Und solches darum / weil es der War-heit selbst nicht weniger hier als dortengegenwärtig ist / vornehmlich / weil esdurch eine brunstigste Liebes=Neigung /mit der Warheit und Seligkeit vereini-get / und also auch (so viel möglich) der-selben theilhaftig geworden ist.4. Dann hierin bestehet die wahre undheilige Freyheit des Geistes;Erstlich / daß er nichtes liebe in dieserWelt / weder geehret noch geachtet zu seyn /noch seine eigene Gemächlichkeit in Zeitoder in der Ewigkeit; daß er auch selbst inden nothwendigen übungen nicht beruhe /und seine begierliche Kraft mit keiner un-lautern Begierde zu etwas Geschaffenesgetrieben werde: dann er kan aller Dinge /die er scheinet zu haben / ohne einigenSchmertzen entbähren; weilen die War-heit keines Dinges bedarf / noch von eini-ger Verminderung ihres Lichtes weiß.Zum andern / daß er keine schwere nochmangenehme Dinge fürchtet oder scheuet /nemlich / keine Mühe oder Leyden.Und daß / obschon [dergleichen unange-nehme
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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