Das III Capitel„so kanst du alle [Craturen] ohne deßwe-„gen einigen Mangel oder Schaden zuleyden / entbáhren / und hast niemanden„nöhtig.„Bedenckest du nicht / daß ein jedes„Ding nur geleget werde in demjenigen /„was ihm gleich und ähnlich ist? Weist du„nicht daß die wahre Ehre keiner eiteln„Ehre bedarf? Dann die Tugend bleibet„immer im Höchsten / [nemlich in GOtt]„und bedarf keines Lobes oder Zeugnüsses„derjenigen / die unter ihr sind / [nemlich„der Creaturen] sondern sie ist ihr selben„allezeit gnug: also sind auch alle diejenige„beschaffen / die durch eine brunstige Liebes-„Neigung mit der Tugend selbst Eins„geworden sind.Das III Capitel.Daß man in allen Verrichtungen alle-zeit ſehen muͤſſe auf den Endzweck /warum sie geschehen; auf den Ur-sprung / woher alle Dinge sind; unddaß man auch dahin zielen und ſichaußstrecken müsse.Wann nicht der Mensch mit vielem in-—wen⸗
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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8
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