der Hertzens=Gespräche.der mir auch gebotten hat / daß ich mit allemwas ich bin / ihm stille (i) halten solle / unddaß ich mir sein Werck nicht anmasse / (k)noch solches in mir verwirre oder verhin-dere / durch Besorgung dessen / was sichetwa zutragen mögte: sondern daß ichhören sol / was Er selbst (der das höch-ste Gut ist) inwendig zu mir redet. (1)„Befleissige dich / spricht er / so viel du„kanst / daß du mit mir wohl„stehest / und daß du vor mei-„nem Angesichte wandelst / zu„aller Zeit und Ort / und in al-„len Begebenheiten. Ob du dañ„andern gefällest / oder mißfällest / darum„bekümmere dich nicht; dann daß andere„Gefallen in dir haben / kan dir nichts ge-„ben; und ihr Mißfallen kan dir nichts„nehmen.„Dann wann du in mir wirst bleiben /A 47 „ſo(i) Seyd stille / und erkennet / daß ich GOtt bin-Pfal. 46: 11.*) Nemlich; die Sorge und Bekümmernuͤß fürmich selbst / welche GOtt auf sich genommenhat.(1) Jesq. 55: 2. Psal. 84:9.
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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7
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