von der Nachfolge Christi.Unbeständigkeit des Gemüts auff / wolteauch hinfort nicht mehr sorgfältig erfor-schen / was ihm künfftig begegnen würdesondern befleissigte sich vielmehr zu erfor-schen / was GOttes wolgefälliger undvollkommener Wille wäre / um ein jegliches gutes Werck anzufangen und zuvollbringen.3. Hoffe auff den HErrn / und thueGuts / saget der Prophet / bleibe im Lande /und nähre dich redlich.Eines ist / daß ihrer viele vom Fortgangund ernstlicher Besserung abwendet / nem-lich die Furcht der Beschwerlichkeit / oderdie Mühe und Arbeit im Kampff undStreit.Absonderlich aber nehmen die am aller-meisten in Tugenden zu / welche dasjenige /was ihnen am schweresten und am meistenzuwider ist / männlich trachten zu über-winden.Dann eben daselbst fördert der Menscham meisten / und findet grössere Gnade beyGOtt / wo er sich selbst am meisten über-windet / und im Geist tödtet.4. Aber es haben nicht alle gleich viel zuüber-D 1
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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81
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