80 Des I Buchs 25 Capitelwirst eine grosse Ruhe / ja eine ewige Freu-de finden.Wirſt du getreu und bruͤnſtig im gutenWerck bleiben / so wird GOtt auch ohneZweiffel getreu seyn / und reich in der Be-lohnung.Du must trachten eine gute Hoffnungzu behalten/ daß du zu dem Sieg und über-windung gelangen werdest; aber nichtsicher seyn / damit du nicht in Hochmutoder Faulheit gerathest.2. Es war einesmals ein Mensch sehbekümmert / und schwebete offtmals zwischen Furcht und Hoffnung / und kam ei-nesmals gantz traurig in die Kirche / warstsich zum Gebät zur Erden nieder / undsprach bey ihm selber: Ach! daß ich wüste /ob ich noch würde beständig bleiben?“Alsbald hörete er inwendig die Gött-liche Antwort / die sprach: Wann du-nun das wüstest / was woltest du dann-thun? Thue jetzt / das du dann woltest-thun / so wirst du können sicher und un-bekümmert seyn. Alsbald ward er getröstet und gestärcket / und ergab sich demGöttlichen Willen / da hörete die ängstlicheUn⸗
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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