beschäftigt hatte. Er erwarb beständig literarischeAltertümer, Ausgaben erster Hand in allen Spra*chen, kostbare und moderige Scharteken. Indemer sich leise die Hände rieb, fragteer in seiner gedämpften und einwenig leidenden Art:
Jst Beckerath noch nicht da?“,Nun, er wird kommen. Wiewird er nicht kommen? Er spartein Frühstück im Restaurant,“antwortete Frau Aarenhold,indem sie auf dem dik*ken Läufer geräusch** los über die Treppekam, auf deren Absatzeine kleine, uralte Kir*chenorgel stand.Herr Aarenhold blinzelte. Seine Frau war unmög*lieh. Sie war klein, häßlich, früh gealtert und wieunter einer fremden, heißeren Sonne verdorrt.Eine Kette von Brillanten lag auf ihrer eingefablenen Brust. Sie trug ihr graues Haar in vielenSchnörkeln und Ausladungen zu einer umständeliehen und hochgebauten Coiffure angeordnet,
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