Das Leben des Thoma von Kempis.Lächse / eine Art der niedlichsten Fische)worauff Kempis alsbald antwortete: Esist wahr / wie du sprichst / GOTT seyDanck! die Psalmen sind meine Salmen /doch werden sie mir offt bitter und eckelhafft / wann ich Träge und Faule dabeysehe / welche mit ihrer Andacht nicht ge-richtet sind auff das / was gesungenwird.12. All sein Reden war von GOTTund von der heiligen Schrifft / wann bißweilen vornehme Männer beysammenwaren / und in Gegenwart unsers Tho-mæ von äusserlichen oder weltlichen Din-gen gehandelt wurde / so saß er als einStummer und Sprachloser; antworteteauch nichts / wann er gleich gefraget wur-de / eben als wenn er derer Sachen / wo-von man handelte / zumalen unkündigwäre / ohne wenn er urtheilte / daß essonderlich zu irgend etwas nützlich seynkönte. Hingegen wenn man von GOttund himmlischen Dingen redete / undseine Meynung verlanget wurde / so wares / als wann gantze Bäche nachdrück-licher Worte auß dem lautern Brunnenſeines
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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