Vor=Rede des übersetzers.schwendet so unvermerckt seine Krafft undkostbare Gnaden=Zeit; dann indem esdoch alles aufs Geistliche zielen sol / semercket man den Schaden nicht; worzunoch kommt / daß auch die Vernunfft ihreLust und Leben in dergleichen Beschäffti-gungen findet / und es der Natur weitleichter fällt / als in Creutz und Verläug-nung aller Dingen dem Heylande JEsunachzufolgen.15. Und dergestalt wird dieser auf einegröbere / und jener auf eine mehr scheinbareWeise in der Zerstreuung / Mannigfaltigkeit und Confusion gehalten / ob man esschon offt von sich selbst nich dencket / undauch bey andern wol vor gar fromm passiren mag: der Allerhöchste weiß es / wie rardiejenige Seelen sind / die recht nüchternwerden / und zu sich selbst kommen / dieihr Hertz und Andacht von allem dem / wasausser ihnen ist und geschicht / trachten ab-zuwenden / um nur mit GOtt im Geistzu wandeln und gemein zu werden! daheres dann auch kommt / daß die mehresteerweckte Seelen / einige in einer kaltsin-nigen Sicherheit / andere in einem schein-baren
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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