und stark lügenhaften, aber werbekräftigen Jugend-Hchkeitsvorsprung abgewinnen. Und zwar mußdiese soziale Reform der geistigen sowohl wie derökonomischen Freiheit gelten. In beiden Beziehun-gen sind die Zeiten des Manchestertums und despassiven Liberalismus vorüber. Der Liberalismus istder Freiheit ausgetrieben worden - mir Skorpionenhat man ihn ihr ausgetrieben. Sie hat gelernt. Hu-manität wird nicht länger eine Duldsamkeit bedeu-ten, die sich auf alles erstreckt - auch auf die Ent-schlossenheit, der Humanität den Garaus zu machen.Aug’ in Auge mit dem Fanatismus selbst, ist eineFreiheit, die aus lauter Güte und humaner Skepsisnicht mehr an sich selber glaubt, verloren. Nicht eineHumanität der Schwäche und der selbstbezweifeln-den Duldsamkeit ist es, die heute der Freiheit nottut,- damit nimmt sie sich erbärmlich und gottverlassenaus angesichts eines Gewaltglaubens, der von keinesGedankens Blässe im Mindesten angekränkelt ist.Was nottut, ist eine Humanität des Willens und derkämpferischen Entschlossenheit zur Selbsterhaltung.Die Freiheit muß ihre Männlichkeit entdecken, siemuß lernen, im Harnisch zu gehen und sich gegenihre Todfeinde zu wehren, muß endlich, nach bitter-sten Erfahrungen, begreifen, daß sie mit einem Pazi-fismus, der eingesteht, den Krieg um keinenPreis zu wollen, den Krieg herbeiführt statt ihn zubannen.
Soviel von der geistigen Reform der Freiheit. Wasihre Erneuerung von der ökonomischen Seite her
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