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Achtung, Europa! : Aufsätze zur Zeit
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bar entbunden werden: Darum scheut der Faszismusden Krieg, zu dem er erzieht und dessen pazifistischeGegner er dem Henkerbeil überliefert. Er zweifeltim Grunde sehr daran, daß seineVolksgemein-schaft die Feuerprobe des Krieges, wenn er nureinige Zeit dauert, bestehen würde; - wir haben dieverräterische Allokution gehört, in der ein deutscherOber-Polizist von den drei Fronten sprach, an denender zukünftige Krieg werde geführt werden müssen:der auf der Erde, der in der Luft und der im Inne-ren des Landes. Das ist klar gesprochen. Der Fas-zismus gibt zu, daß er im Kriege nicht zuletzt mitdem eigenen Volk und Land zu tun haben wird; daßer keineswegs sicher ist, dieses werde gar weit mitihm durch Dick und Dünn gehen; daß vielmehr fürihn der äußere Krieg fast sofort auch der Bürger-krieg wäre. Kein Wunder, daß er diesem Wagnisden Frieden oder vielmehr den Mittelzustand zwi-schen Krieg und Frieden vorzieht, der seine Erfin-dung ist und der ihm erlaubt, den inneren und äuße-ren Bluff, die Erpressung der demokratischen Frie-denshebe sicherer fortzusetzen und vielleicht ohneeigentlichen Krieg zu seinen Machtzielen zu gelan-gen; - besonders wenn er den Zeitgewinn zu einerArt von Poli tik benutzt, vor der die Demokratie sichso gut wie wehrlos erweist, - aus menschlich sympa-thischen Gründen, wie man zugeben muß, einfach,weil ihre Kinderstube ihr nicht erlaubt, ihr ein Glei-ches an Skrupellosigkeit entgegenzusetzen. Es isteine Politik der Hintertreppe, des Schundromans

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