bauen begannen, mit der sie Freiheit und Rechtniederzuwalzen gedachten. Und was für einKrieg ist es, in dessen Fesseln ihr euch windet—ein unabsehbares, verwüstendes, hoffnungslosesAbenteuer, ein Sumpf von Blut und Ver-brechen, in dem Deutschland zu versinkendroht. Wie sieht es aus bei euch? Denkt ihr, wirdraussen wissen es nicht so gut wie ihr? Ver-wilderung und Elend greifen um sich. Skrupel-los wird eure männliche Jugend bis herab zuden Achtzehn-, den Sechzehnjährigen demMoloch des Krieges geopfert, zu Hunderttau-senden, zu Millionen—: kein Haus in Deutsch-land, das nicht einen Gatten, Sohn oder Bruderzu beklagen hätte. Der Verfall beginnt. InRussland fehlt es an Ärzten, Pflegepersonal,Arzneimitteln. In deutschen Lazaretten undKrankenhäusern werden die Schwerverwun-deten zusammen mit Alten, Gebrechlichen,Geisteskranken zu Tode gebracht—zweitau-send von dreitausend, so erzählte ein deutscherArzt, in einer Anstalt. Das tut dasselbe Regime,das aufbrüllt, wenn Roosevelt es beschuldigt, eswolle das Christentum und alle Religion ver-nichten, und das vorgibt, einen Kreuzzug
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