NOVEMBER I 94 I
Deutsche Hörer,
dem, der heute zu euch spricht, war es ver-gönnt, im Lauf seines nun schon langen Lebensfür das geistige Ansehen Deutschlands einigeszu tun. Ich bin dankbar dafür, aber ich habekein Recht, mich dessen zu rühmen, denn eswar Fügung und lag nicht in meiner Absicht.Kein Künstler tut sein Werk, um den Ruhmseines Landes und Volkes zu mehren. DieQuelle der Produktivität ist das individuelleGewissen, und mag auch die Sympathie, die sieerregt, der Nation zugute kommen, von derenSprache und Tradition sie getragen ist, so ist da
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