zuviel Unwillkürlichkeit im Spiel, als dass einDankbarkeitsanspruch am Platze wäre. IhrDeutsche dürftet mir heute mein Werk nichtdanken, auch wenn ihr wolltet—sei es darum!Es wurde nicht um euretwillen, sondern auseigenster Not getan. Aber etwas ist, das wirk-lich um euretwillen, aus sozialem und nichtaus privatem Gewissen geschah, und täglichwächst meine Überzeugung, dass die Zeitkommen wird und schon näher kommt, wo ihres mir danken und es mir höher anrechnen wer-det, als meine Geschichtenbücher: das ist, dassich euch warnte, als es noch nicht zu spät war,vor den verworfenen Mächten, in deren Jochihr heute hilflos geschirrt seid, und die euchdurch tausend Untaten in ein unvorstellbaresVerderben führen. Ich kannte sie, ich wusste,dass nichts als Katastrophen und Elend fürDeutschland und für Europa aus ihrem unsäg-lich niederträchtigen Wesen erwachsen konn-ten, während die Mehrzahl von euch, in heutegewiss schon für euch selbst unfassbarer Ver-blendung, sie für die Bringer von Ordnung,Schönheit und nationaler Würde hielt. Mussman nicht an Goethes Spruch denken von der
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