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Zwei Festreden
Entstehung
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Philipp Neclams berichtet wird, erspürt man mitwahrem Vergnügen jene Lust und jenes ölllck,von dem ich sprach, die Lust des geborenen Ver-legers, die geistigen Leistungen anderer zu reali-sieren, sich ihrer geschäftlich anzunehmen und siemit Begeisterung gegen die depressiven Mächtein die Schlacht des Lebens zu werfen. Dazu ge-hört Mut, dazu gehört lZlaube; denn was Lebenist und was Tod, was siegen soll und was ver-urteilt und verworfen ist, das ist ja keineswegsvon vornherein klar und deutlich, man weist esnicht oder jedenfalls: nicht jeder weist es. Zudem, was damals der junge Buchhändler tat, ge-hört Überzeugung; es gehört dazu wir wollendas altmodische und gut deutsche Fremdwort ge-brauchen Idealismus; und dieser Idealis-mus war der Impuls von Jugendlichkeit, dener seinem Hause vererbte.

Lassen Sie uns ihn näher bestimmen, diesenIdealismus! Cr war sozialer Natur, sofort,von kinfang an. Cr wollte dem Volke dienen, dergrosten Masse, durch Verbreitung des Ceistes,im Vertrauen auf den 6eist. Cr hielt es nichtmit dem pulckruin ost psucorum dominum; erwollte das pulckrum vielen, recht vielen, allenzugänglich machen, ohneentsetzliche Furcht", eskönne Unheil anrichten, indem es die Unwissen-

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