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Zwei Festreden
Entstehung
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Tust betrat jenes Prachthofs fliesen, welchen der Traumbau

klbschliesZt, golden bunt, der bpzantische Tempel,

Reich an sich spitzenden Bögen und Pfeilern undTürmchen und Kuppeln,

Unter dem seidenen öezelt von meerwinddurchatmeterBläue!

§and er nicht, heimischen Wasserruch witternd, die RatHausarkaden,

Wo sie Börse hielten, die wichtigen Bürger der §reisiadl,Wieder am Dogenpalasi, mit seiner gedrungenen Bogen-Halle, worüber die leichtere schwebet in zierlichen Lauben?Rein, nicht läugne man mir geheimnisvolle Beziehung^ Zwischen den Handelshäfen, den adligen Lladtrepubliken,Zwischen der Heimat nicht und dem lMärchen, dem öst-lichen Traume.

5ie sehen, meine Herrschaften, hier tritteinmal das Bild Lübecks, zusammenfließend mit^ ^ dem der südlichen Lchwesier, unverhüllt aus dem^ Unbewußten hervor, und es zeigt sich, daß jene. Witzbolde nicht so unrecht haben, wie sie selberr glauben, daß derTod in Venedig" wirklich4Warcipan" isi, wenn auch auf eine tiefere

1 Weise, als sie meinten, und daß eine gewisse

» Lebensform nicht nur die in Lübeck lokalisiertenIBuddenbrooks" gezeitigt hat. Ich will nicht' vomTonio Kroeger" sprechen, der gleichfalls

r zum Teile Lübeck direkt zum Hintergründe hat,

s und dessen ganze Thematik sich aus dem öegen-

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