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Dieser Friede
Entstehung
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Politik eine Sache höchst persönlicherKlugheit, desrechtzeitigen Arrangements mit der kommenden oderdoch spätestens mit der schon angekommenen Macht, -nicht einmal nur um des äußeren Vorteils, sondern umdesFriedens der Seele willen, aus dem Bedürfnis ininnerer Harmonie mit den Tatsachen zu leben. Daß esirgend jemandem nicht so wohl hierauf als wahr- undwahrhaftig darauf ankommen könnte, sozusagen seinePflicht gegen die Menschheit zu tun, ist ihnen unfaßlich.

Die massigen Zeit-Tendenzen, die man unter demNamen desFascismus zusammenfaßt, und die in denletzten Septembertagen dieses Jahres 1938, unter plan-mässiger Hilfe der herrschenden Schicht Englands, denvollständigen Sieg über Europa davongetragen haben,welcher sich nun erst, in die Tiefe wie in die Breite, um-fassend auswirken soll, - diese Tendenzen habe ich ge-kannt und mich, wie jene früheren Äußerungen bezeugen,nur zu gut auf sie verstanden. Daß man sie um ihreskulturverheerenden Charakters bekämpfen müsse -wobei ich das WortKultur nicht im sentimentalschöngeistigen Sinn, sondern im Sinn der Menscheits-sache, der Menschenehre verstehe - war mein tiefstesGefühl, meine brennende Überzeugung; und so habeich, in Deutschland und dann als Emigrant, mein Wort,das Ansehen und Vertrauen, das ich mir als künst-lerischer Gestalter des Menschlichen erworben, in denDienst der moralischen Ideen und politischen Mächtegestellt, die der fascistischen Woge noch einen Dammschienen entgegensetzen zu können. Dabei war ich mir

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