sisch schon, in dem von siebzehn, von achtzehn. ZehnProzent unmittelbare Nutjnießer des Systems, auch sieschon halb abgefallen, würden nicht hinreichen, einenKrieg zu gewinnen, in welchem die Mehrzahl der an-dern nur die Gelegenheit sähe, den schändlichen Druckabzuschütteln, der so lange auf ihnen gelastet, — einenKrieg also, der nach der ersten Niederlage in Bürger-krieg sich verkehren würde.
Nein, dieser Krieg ist unmöglich. Deutschland kannihn nicht führen, und sind seine Machthaber irgend beiVerstände, so sind die Versicherungen ihrer Friedfertig-keit nicht das, als was sie sie vor ihren Anhängern blin-zelnd ausgeben möchten: taktische Lügen, sondernentspringen der scheuen Einsicht in eben diese Unmög-lichkeit. Kann und soll aber nicht Krieg sein — wozudann Räuber und Mörder? Wozu Vereinsamung, Welt-feindschaft, Rechtlosigkeit, geistige Entmündigung, Kul-turnacht und jeglicher Mangel? Warum nicht lieberDeutschlands Rückkehr nach Europa, seine Versöhnungmit ihm, seine freie, vom Erdkreis mit Jubel und Glocken-geläut begrüßte Einfügung in ein europäisches Friedens-system mit all ihrem inneren Zubehör an Freiheit, Recht,Wohlstand und Menschenanstand? Warum nicht? Nurweil ein das Menschenrecht in Wort und Tat verneinen-des Regime, das an der Macht bleiben will und nichtsweiter, sich selbst verneinen und aufheben würde, wennes, da es denn nicht Krieg machen kann, wirklich Friedenmachte? Aber ist das auch ein Grund? —
Ich habe wahrhaftig vergessen, Herr Dekan, daß ichnoch immer zu Ihnen spreche. Gewiß darf ich mich ge-
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