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Ansprache im Schillerjahr 1955
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das ihn mit den kindlich-abergläubischen Augen des Soldaten-volks sieht, denn:Es geht nicht zu mit rechten Dingen undist nicht ganz ohne. Sie sind sich einig darin, daß sie, unterseinem Zeichen fechtend, unterbesonderen Mächten stehen,und dagegen haben sie nichts, da sie sich wohl dabei befinden.

Unter des Friedländers Kriegspanieren,

Da bin ich gewiß, zu victorisieren.

Er bannet das Glück, es muß ihm stehen...

Ja, er hat sich dem Teufel übergeben,

Drum führen wir auch das lustige Leben.

Es ist nicht anzunehmen, daß der, von dem da so volkstüm-lich, mit einer Art von vergnügtem Grauen, geschwatzt -wird,viel einzuwenden hat gegen die Aura von Mysterium und Un-heimlichkeit, die ihn in den Augen seines Kriegsvolks umgibt.Er, sich selbst ein Rätsel, ist ganz der Mann, sein geheimnis-volles Verhältnis zu sich selbst bewußt dazu auszunutzen, daßauch andere, daß alle ihn im schwankenden Licht der Unbe-greiflichkeit sehen; und gar nicht recht ist es ihm, wenn an-dere in sein Innerstes zu sehen verlangen und gar glauben, eszu tun. Als sein Schwager Terzky sagt:

Was du bisher verhandelt mit dem Feind,

Hätt alles auch recht gut geschehn sein können,Wenn du nichts mehr damit gewollt, als ihnZum besten haben

da gefriert sein Wesen, sein Blick sofort im Hochmut nieman-den zulassender Einsamkeit, und er antwortet:

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