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dürfte in Gottes Namen dem Nationalhaß und derMachtlust frönen, weil er bloß ein Engländer ist?Ja, Deutschland sollte rein bleiben, rein und willenlos.Die Welt will sich erbauen können in seinem Anblick.Man will es verehren dürfen, indem man es nicht zufürchten braucht. Aber das ist ein wenig bequem. DieserIdealismus auf anderer Kosten verträgt sich mit eurenInteressen gar zu gut. Deutschland soll euer Gewissensein, die Auflucht des Geistes und der Anschauung, undihr wollt dafür, indem ihr es zwar ehrt aber belächelt,die Vorteile der Erde haben. So war es, und so hättees bleiben sollen. Wir aber wollen das Schicksal, densehnsüchtigen Willen, den eigentümlichen Weg einesVolkes ehren, das Männer aus sich hervorbrachte, echte,tiefe Geschöpfe seiner Art, die es zur Wirklichkeit und zumLeben führten. Friedrich und Bismarck sind nicht we-niger deutsch als Goethe, — der sich übrigens nach einemstarken, „gefürchteten" Vaterland sehr ausdrücklichsehnte. Es ist Sentimentalität von euch — ich fürchte,es ist Schlimmeres —, Deutschland beständig zuzurufen:Du bist zu gut, um zu sein wie wir! Wir wollen dichdaran hindern! Denn wir wollen aufblicken können!
Dieser Krieg, für den Deutschland sich vertrauenslosund gewissenhaft bereitet hatte, den es aber nie gewollthaben würde, wenn man es nicht genötigt hätte, ihn zuwollen, warum hat Deutschland ihn begrüßt und sichzu ihm bekannt, als er hereinbrach? — Weil es denBringer seines Dritten Reiches in ihm erkannte. —