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kurzen Krieg, an den unser Heil gebunden gewesen, ein langergeworden war, den wir nicht ertrugen. Unsere Niederlage
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war nur noch eine Frage der Zeit und der Kosten für die an-deren - wir hätten können die Waffen niederlegen und unsereFührer zu sofortigem Frieden zwingen, wenn wir’s begriffenhätten; aber auch von ihnen liess wohl nur einer oder derandere sich’s heimlich beikommen. Hatten sie doch kaum dieTatsache bei sich verwirklicht, dass die Zeit der lokalisier-baren Kriege vorüber war und dass jeder Feldmarsch, zu demwir uns genötigt fanden, zum Weltbrand werden musste. Ineinem solchen nun waren die Vorteile der inneren Linie, derKampffrömmigkeit, der Hoch-Bereitschaft und eines fest ge-gründeten, autoritätsstarken Staates auf unserer Seite undmachten die Chance blitzhaft raschen Obsiegens aus. Wardiese verfehlt - und es stand geschrieben, dass sie verfehltwerden musste - so war es, was wir in Jahren auch noch voll-bringen mochten, im Prinzip und im voraus um unsere Sachegeschehen, - diesmal, das nächste Mal, immer.
Wir wussten es nicht. Langsam wurde die Wahrheit in unshineingequält, und der Krieg, ein verrottender, verfallen-der, verelendender, wenn auch immer von Zeit zu Zeit in trü-gerischen, die Hoffnung fristenden Halbsiegen aufleuchtenderKrieg, - dieser Krieg, von dem auch ich gesagt hatte, dasser nur kurz sein dürfe, dauerte vier Jahre. Soll ich dasVersacken und Versagen, die Abnutzung unserer Kräfte undSachgüter, das Schäbig- und Lückenhaftwerden des Lebens, dieVerarmung der Nahrung, den Verfall der Moral durch Mangel,die Neigung zum Diebstahl, dabei die plumpe Prasserei reich-gewordenen Pöbels, hier ausführlich erinnern? Man dürftemich tadeln, weil ich damit auf unbeherrschte Weise über dieGrenzen meiner Aufgabe, deren Bestimmung intim-biographischist, hinausschweifen würde. Ich erlebte das Angedeutete, vonseinen Anfängen bis zum bitteren Ende, im Hinterlande, als ein
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