das Erscheinen der Capercailzie'sehen Senkglocke hier unter..
Die volkstümliche Neugier, mit der die abstrusen Creaturendes Abgrundes das Haus der Gäste umdrängt hatten, war unbe-schreiblich gewesen - und unbeschreiblich, was da in verwirr-tem Flitzen an tollen Geheimfratzen des Organischen, an räu-berischen Mäulern, schamlosen Gebissen, Teleskopaugen, anPapierbootfischen, Silberbeilen mit aufwärts gerichtetenGlotzern, Kiel- und Flossenfüsslern, bis zwei Meter lang, vorden Fenstern der Gondel vorüberhuschte. Selbst die willen-los in der Flut schwebenden, fangarmigen Ungeheuer aus Schleim,die Staatsquallen, Polypen und Skyphomedusen schienen vonkrampfig zappelnder Erregung ergriffen gewesen zu sein.
Übrigens hatte es wohl sein mögen, dass alle diese nati-ves der Tiefe den zu ihnen niedergestiegenen scheinwerfendenGast als eine überdimensionierte Abart ihrer selbst betrach-teten, denn die meisten von ihnen konnten auch, was er konnte,nämlich aus eigenen Kräften leuchten. Die Besucher hätten,erzählte Adrian, ihr Dynamo-Licht nur verlöschen dürfen,damit ein Schauspiel anderer absonderlicher Art sich ihnenenthüllte. Denn weithin sei dann das Meeresdunkel von krei-senden und dahinschiessenden Irrlichtern illuminiert gewe-sen, dem Selbstleuchten der Fische, mit dem sehr viele vonihnen begabt waren, und zwar so, dass einige am ganzen Kör-per phosphoreszierten, andere aber wenigstens mit einem Leucht-organ, einer elektrischen Laterne ausgestattet waren, mit dersie sich mutmasslich nicht nur in der ewigen Nacht den Wegerhellten, sondern auch Baute anlockten oder zur Liebe wink-ten. Einige grössere hätten tatsächlich ein so intensivesWeisslicht vor sich hin gestrahlt, dass die Augen der Beob-achter davon geblendet gewesen seien. Die röhrenförmig vor-gebauten Stielaugen mancher von ihnen seien aber wahrschein-lich dafür gemacht, aus möglichst weiter Ferne schon denleisesten Lichtschimmer zu ihrer Warnung oder Lockung wahr-
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