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Bilse und ich
Entstehung
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hoch. Lübeck hatte nicht viel Realität für mich,man kann es mir glauben, ich war von feinerExistenz nicht sehr überzeugt. Es war mir,mit seinen Insassen, nicht wesentlich mehr, alsein Traum, skurril und ehrwürdig, geträumtvor Zeiten, geträumt von mir und in dereigentümlichsten Weise mein Eigen. Drei Jahreschrieb ich an dem Buche, mit UUih' und Treue.Und war dann tief erstaunt, als ich vernahm,daß es in Lübeck Aufsehen und böses Blut mache.Was hatte das wirkliche Lübeck von heute mitmeinem in dreijähriger Arbeit erbauten Werkzu tun? Dummheit. . . Wenn ich aus einerSache einen Satz gemacht habe was hatdie Sache noch mit dem Satz zu tun? Philiste-rei. . . So aber ist es auf jeden Fall, und nichtnur, wenn Jahre und Breitengrade das Ur-bild vom Werke trennen. Die Wirklichkeit, dieein Dichter seinen Zwecken dienstbar macht,mag seine tägliche Welt, mag als Person seinNächstes und Liebstes sein; er mag den: durchdie Wirklichkeit gegebenen Detail noch so unter-tan sich zeigen, mag ihr letztes Nkerkmal be-gierig und folgsam für sein Werk verwenden: