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Bilse und ich
Entstehung
Seite
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dennoch wird für ihn und sollte für alleWelt! ein abgründiger Unterschied zwischender Wirklichkeit und seinem Gebilde bestehenbleiben der Wesensunterschied nämlich,welcher die Welt der Realität von derjenigender Aunst aus immer scheidet.

Um aber aus dieBeseelung" zurückzu-kommen, so ist sie zuletzt nichts anderes, als jenerdichterische Vorgang, den man die subjek-tive Vertiefung des Abbildes einer Wirk-lichkeit nennen kann. Ls ist bekannt, daß jederechte Dichter sich bis zu einem gewissen Grademit seinen Geschöpfen identifiziert. Alle Ge-stalten einer Dichtung, mögen sie noch so feind-lich gegeneinander gestellt sein, sind Emana-tionen des dichtenden Ich, und Goethe ist zu-gleich in Antonio und Tasso lebendig wieTurgenjew zugleich in Basaroff und Aaulpetrowitsch. Line solche Identität aber ist,wenigstens momentweise, auch da vorhanden,wo der Leser sie gar nicht spürt, wo er darausschwören möchte, daß nichts als hohn und Ab-scheu den Dichter bei der Gestaltung eines Ge-schöpfes erfüllt hat. Ist nicht öhylock, der