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einigt und mich ersucht, ein gutes Wort hei Euch einzulegen fuerihre Loesung, dessen ich mich darum unterfange, weil Gott geneigtscheint, ihr zu vergeben* Denn von dem Gaukler hat er sie miteinem Sohne gesegnet, Penkhart, der ist vortrefflich und besserwahrscheinlich, als wenn er von ihrem Manne waere* Geschicktist er in aller Handfertigkeit und malt mit Farben, so anschau-lich, dass ich Euch fragen moechte, heiliger Vater, ob er nichteine Anstellung finden koennte an Euerem Hof und koennte Eure Ge-maecher ausmalen und manche Kapelle, zu Gottes Ehre und Euch zumDank fuer seiner Mutter Loesung* u
"Frau’', sagte Gregor und hob sein Ghr von ihr weg, "habt Ihrdazu Euere Reise getan, um Uns diese Lappalien zu bej ehen? Dennnach allem, was Ihr Unserem Nomenculator schriebt, ist, was zwi-schen jenem Weibe und dem Gaukler geschah, nur eine Lappalie ne-ben den Suenden, die Euch beschieden waren*"
“Das ist nur zu wahr, heiliger Vater", gab sie zu, "Und ichhabe im Stillen gefuerchtet, Ihr moechtet mich irrtuemlich lo-ben dafuer, dass ich die Sorge ums eigene Seelenheil uneigen-nuetzig zurueckstelle hinter die einer suendigen Schwester undnicht nur zuerst fuer sie bitte, sondern auch noch um eine An-stellung einkomme fuer ihren kunstfertigen Bankhart* Diese Deu-tung waere moeglich gewesen, aber mit Recht habt Ihr sie nichtin Betracht gezogen. Nicht aus Selbstlosigkeit sprach ich zu-erst von Gudula, sondern ich habe ihre Geschichte nur vorgescho-ben, um Frist zu gewinnen und weil ich mich so sehr davor ent-setze, die eigene auszusagen und durch ihre Bej ehung Euer Ohr mitGrausen zu erfuellen*"
"Dies Ohr und dies Herz", antwortete er, "sind fest*
Sprecht ohne Vorschuebel Der Papst hoert."
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