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'‘Das Beineisen ist*s", stiess der Fischer hervor, "vom Wet-ter 2erfressen, das ich einst dem Heiligen angelegt, und dessenSchluessel ich fluchend hinauswarf in den See, - da hat der Fischihn verschlungen. Ihr Herren haltet ihn hier, und dort liegt dasEisen, versperrt, doch niemandem mehr eine Fessel. Abgestreifthat es der Heilige. Vielleicht ist er zum Himmel gefahren."
''Nicht dahin lautete unsre Belehrung", erwiderte traurigder Presbyter. "Empor fuhr Er, der auf den Felsen seine Kirchegegruendet. Es ist bitter genug, dass wir den Felsen leer findentrotz suessester Weisung. Wenig frommte es uns, unseren Schmerzdarueber mit unzulaessigen Konjekturen zu betaeuben."
"Leer sagst du", warf Probus ein, "aber nicht voellig wirddies Wort der Wahrheit gerecht. Ganz leer und ohne jede Spur des-sen, den zu suchen wir ausgesandt, finden wir den Felsen nicht.Dort liegt das Eisen, da3 er trug. Er selbst ist nicht sichtbar.Aber sollten wir als Kristen Unsichtbarkeit gleichsetzen mitNicht-Sein? Sollten wir wankend werden im Glauben und nicht viel-mehr uns ueberzeugt halten, dass hinter der Leere, dem scheinba-ren Nichts Bestaetigung sich verbergen muss? Es ist wahr: nurvon jenem fluechtigen Gottesgeschoepf dort beim Eisen ist dieStaette belebt, die das Lamm uns wies. Es war nicht da, alsder Erwaehlte hier Aufenthalt nahm; nun aber ist es da. Wirwollen uns ihm naehern."
"Es ist sehr borstig", sagte Liberius mit Abneigung.
"Das ist es", bestaetigte Probus. "Aber mehr auf Scheu, alsauf boese Artung laesst sein Benehmen schliessen. Wir habennichts von ihm zu fuerchten, - wie, wenn wir etwas von ihm zuhoffen haetten? Gehen wir zu ihmt"
Und da er den Freund noch an der Hand hielt, zog er den
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