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Der Erwählte : Roman
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zaebnoi gespickt. Fuer das Kleingetier rings umher in dem Seewar es gewiss ein Gottessegen, von diesem Tyrannen erloest zusein. Der Fischer hatte mit dem wilden Leib seiner Beute einenwahren Kampf zu bestehen gehabt, bevor er ihm den Kopf an derBootskante zerschmettert hatte. Es war ein so gluecklicher Fang,wie das Handwerk ihm selten einmal gewaehrte. Morgen frueh woll-te der Fischer den leckeren Braten zu Markte bringen und ihn ein-traeglich verhandeln.

So 3ein Vorsatz; und wahrlich, gutes Kaufgeld sollte ihmwerden fuer den Braten, doch nicht erst morgen, sondern gleichheute, und im fernen Dorf nicht, sondern bei ihm zu Hause. Dennden Tag noch sollten der Fischer und seine Frau wieder Besuchbekommen.

Sie standen zusammen gegen Abend vor ihrer Huette, wie einstund oft, und blickten ins Land hinaus; der Fischer, der nun ei-nen ganz grauen Bart hatte, mit finsterem Stolz seines Pracht-fisches gedenkend, wie Eitler, der mit mehr Erbitterung als Freudedas rare Glueck am Schopfe haelt, die Frau, den Kopf zur Seitegeneigt und stillen Gesichts etwas weinend. Sie sprachen keinWort. Wie einst und oftmals wurde es Herbst; Septemberzeit wares und fahles Licht heut Abend ueber den Huegeln, von denen eshinabging zu ihrem Wert. Das machte der Regenschauer, der beisich neigender Sonne einen Teil des Himmels verfinsterte unddicht daran war, sich zu ergiessen.

Da sahen sie fern auf krummem Waldsteige Reiter, einen hin-ter dem andern, zu Tale kommen.

Lange sagten sie nichts dazu. Dann sprach der Mann mitheiserer Stimme das Wort:

"Reiter."

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