ganzen nur zwei oder drei sein, noch dazu an versteckten und un-bewohnten Orten gelegen, sind solche Naehrsaftquellen der Urzeit,tief in den muetterliehen Organismus hinabreichend, gleichsamaus alter Gewohnheit, in wenn auch herabgesetzter Taetigkeit ge-blieben, und eine von ihnen, wo noch die aufsickernde Fruehnah-rung in vierundzwanzig Stunden ein kleines Becken fuellte, hatteder Buesser auf seinem Steine vorgefunden.
Das war eine grosse Gnade, und ich will es dahinstellen, obhier ein gnaediger Zufall waltete und die Mutterquelle auch vor-her die ganze Zeit gearbeitet hatte, oder ob die Gnade so weitging, dass Gott sie eigens fuer den Suender Gregorius wieder an-geregt hatte. Auf jeden Fall kam diesen durch solchen Fund, beiall seiner unendlichen Verlassenheit, zum erstenmal die hoffende,ja beseligende Ahnung ein, dass Gott seine Busse nicht nur an-naehme, sondern ihn auch nicht an ihr zugrunde gehen lassen woll-te, vielmehr es mit ihm, wenn er seine Eltern und sich selbstdurch haerteste Reue entsuehnt haben wuerde, noch irgendwie gna-denvoll vorhabe.
Diese ihn mild durchstroemende Ahnung hatte er freilichnoetig, so sehr wie den erwaermenden Muttertrank, und sie beidemussten Zusammenwirken, um ihn bestehen zu lassen, was er aufsich genommen, und was, wie alles Schwere, am Anfang, bevor dieNatur sich nachgiebig-zaeh damit eingerichtet, zu bestehen amallerschwersten war« Denn nun stellt Euch vor und bildet esEuch nur recht ein, wie der Winter kam mit Dunkelheit, Schnee,Regen und Stuermen, und wie der Mann auf dem nackten Stein, imblossen Haarhemd, seinen Unbilden erbarmungslos preisgegebenwar, - wenn dies Wort ganz am Platze ist bei vorhandener Erd-milch und waermender Ahnung von Gnade. Immerhin ist es nur zu
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