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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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weshalb der Einsame auch am Abend, wenn wieder etwas davon her-vorgetreten war, sich damit atzte, um weniger zu frieren.

Ich vermag euch zu sagen, welche Bewandtnis es damit hatte,denn ich habe die Alten gelesen, bei welchen mit vielem Rechtdie Erde sich den Namen der grossen Mutter und magna parens er-warb, aus der jedwedes Lebendige spriessend heraufgeschickt undgleichsam Gott emporgereicht, kurz, aus Mutterleib geboren wor-den sei. So auch der Mensch, der nicht zufaellig homo und humanusheisst, zum Zeichen naemlich, dass er aus dem Muttergrunde deshumus ans Licht trat. Alles aber, was gebiert, hat auch die not-wendige Nahrung fuer seine Kinder, und gerade daran erkennt manja, ob eine Frau wirklich gebar und nicht etwa ein fremdes Kindals eigenes vorweist, dass sie naemlich ueber die Quellen derNahrung fuer das Geborene verfuegt oder nicht verfuegt, Darumwollen jene Autoren, die ich verehre, wissen, dass anfangs dieErde ihre Kinder mit eigener Milch ernaehrte nach der Geburt.

Denn ihre uteri haetten als Schlaeuche tief hinabgereicht mitihren Wurzeln, und dahin habe von selbst die Natur die Kanaeleder Erde gelenkt und milchaehnlichen Saft au3 der Oeffnung derAdern fHessen lassen, wie ja auch jetzt bei allen entbundenenFrauen suessliche Milch in die Brust sich ergiesst, weil dorthinder ganze Saeftestrom des muetterliehen Koerpers, oder vielmehrein naehrender Auszug davon, gesandt wird*

Klein, unfertig, und unerwachsen, heisst es, noch nicht be-rufen zur Weihe hoeherer Nahrung, zum Bau des Getreides, habedamals der Mensch an den Bruesten der Mutter gehangen und kindi-sche Nahrung genossen. Wie recht aber meine Gewaehrsmaenner,die Alten, mit dieser Aufstellung haben, zeigt die GeschichteGregors* An einigen wenigen Stellen der Erde, es werden im

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