gemaess und geruhig, wenn auch selbst tief ergriffen von meinerKurde, will ich den Prägen Rede stehen, die ihr mit gerungenenHaenden, unter vielen "Ja, sag uns um Gottes willen" und "Moencherwaege doch, wie denn aber", stellen moegt, und deren erste na-tuerlich dahin geht, wie sich der Buesser auf dem nackten Felsendenn auch nur kurze Zeit, geschweige denn siebzehn Jahre lang ernaehrt habe. Kamen Raben geflogen, ihn zu speisen? Fiel Mannavom Himmel, nur tan seinetwillen? Nein, es war ganz anders.
Den ersten Tag, nachdem der Fischer ihn hoehnisch verlassenhatte, und Gregor in vollkommener Einsamkeit zurueckgebliebenwar, verharrte er Am Fleck, sass, die Kniee mit den Armen um-schlungen, oder kniete auch mit gefalteten Haenden vor Gott undbetete fuer seine armen, reizenden Eltern, fuer den entschwunde-nen Wiligis> fuer Sibylla, sein Weib, die nun wahrscheinlichschon Gichtbruechige badete oder doch Anstalten dazu traf, undauch fuer sich selbst, indem er sich ganz und unbedingt der Ver-fuegung Gottes und seinem Willen anheimgab, wie er ihm ja auchtatsaechllch anheimgegeben war. Der zweite Tag aber war ersteinige Stunden alt, als Hunger und Durst ihn nicht laenger ruhenliessen und er, fast ohne Wissen und Wollen, auf allen Vieren,da er mit seinen Fuessen im Eisenhalter nicht einen Schritt tunkonnte, auf der Plattform suchend umherzukriechen begann#
In der Mitte, ziemlich genau, war im Gestein eine kleineMulde, darin stand weisslich truebes Nass bis zum Rande, vomgestrigen Regen wohl, wie er dachte, nur eben auffallend truebund milchig, - willkommen ihm jedenfalls zum Trunk, wie unsau-ber, und woher so unsauber, es sein mochte, - er war der Letzte,der Ansprueche zu stellen hatte. Darum beugte er sich ueber daskleine Becken und schluerfte mit Lippen und Zunge was darin war,