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Die Busse
Kristlicher Leser] Hoere und glaube mirl Grosses und Eigen-tuemliches habe ich dir zu berichten, Dinge, die zu erzaehlen Muterfordert* Wenn ich aber den Mut finde, sie auszusagen, so soll-test du dich schaemen, nicht so viel Mut aufzubringen, sie zuglauben« Nicht voreilig will ich dich einen Zweifler schelten;vielmehr baue ich auf deinen Glauben, genau so weit, wie ich aufmeine Faehigkeit baue, das mir Ueberlieferte glaubwuerdig mit-zuteilen. Auf diese Faehigkeit aber baue ich sehr fest und alsoauch auf deinen Glauben,
Meine wahrhaftige Mitteilung ist: Auf dem engen Geviertder Kegelplatte dieses wilden Steines im See verbrachte Gre-gorius, des Wiligis und der Sibylla Sohn und Gatte der Letzte-ren, mutterseelenallein und bar aller Gnade so viele Jahre, wieer gezaehlt hatte, als er tadelnswerter Weise sein Eiland fernim Meer und das Kloster "Not Gottes ' 1 verlassen hatte, - vollesiebzehn Jahre verbrachte er dort ohne eine andere Bequemlich-keit, als das Himmelsdach ueber sich, ohne Schutz weder vor Reifnoch vor Schnee, weder vor Regen noch Wind, noch vor Sonnen-brand, bekleidet nur - aber wie lange hielt das denn vor! - mitseinem haerenem Hemd, bei nackten Armen und Beinen.
Ihr glaubt es nicht? Ich werde euch dessen versichern, undzwar nicht, indem ich einfach zu dem Trumpf meine Zuflucht neh-me, dass vor Gott kein Ding unmoeglich und Ihm kein Wunder zuviel ist. Das waere zwar durchschlagend, aber zu wohlfeil.Aeusserlich muesste Euer Zweifel davor verstummen, aber heimlichkoennte er fortnagen. Das darf nicht sein, und darum will ichmich nicht auf Gottes Allmacht berufen. Ohne Predigt, vernunft-226