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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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"Nun, Bettler, das ist gescheitl Ist es dir ernst, so gehejetzt schlafen, denn vor Tag fahr ich aus zum Fischen, und wenndu mit willst, so sei frueh aufl Nur dir zulieb, unacht desZeitverlustes, fahr ich das Plaetzchen an, helf dir hinauf undleg dich fein in den Eisenhalter, den ich hier aus der Kistezieh* Dann magst du da oben nisten wie der Pilgrimsfalke aufseiner Schroffe* magst immer so alt dort werden, wie du es fer-tig bringst und wirst wahrhaftig auf Erden keinem Menschen mehrlaestig fallen.. Auf morgenJ"

"Wo wollt Ihr, dass ich schlafe?" fragte Gregorius.

"Hier nicht", sagte der Fischer» "Ich traue dir nun einmalauf keine Weise» Im Beischlag draussen, da magst du dich kuschen.Im besten Stand ist das Ding nicht mehr, aber verglichen mit dei-nem Stein ists keiserlich da drinnen."

Der Schuppen war zerfallen und schmutzig, und waere dieFischersfrau nicht fromm und vorsichtig genug gewesen, dem dahinVerwiesenen ein wenig Schilf zum Lager zu breiten, so haette,der einst Herzog Grigorss gewesen, im baren Staube schlafen mues-sen. Sein letzter Aschenmann zu Hause hatte es besser. Er aberdachte: "Es ist sehr gut so, nur ist es noch viel zu keiserlich.Der Fels morgen, der wird das Rechte sein." Er streckte sichauf das Schilf und legte die Tafel neben sich. Lange lag erwach im Gebet. Dann aber wollte es seine Jugend, dass er inSchlaf fiel, einen sehr festen, und als kurz vor Tag der Fischerzu seinem Erwerb ausfahren wollte, da lag er noch tief vonSchlaf umfangen und hoerte nicht, dass sein Wirt ihn rief:

"He, BettlerZweimal rief er es, aber kein drittes Mal, son-

dern sprach:

"Zum Narren werd ich mich machen und mir die Kehle aus-

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