mich heute mein Weg zu Euch gefuehrt hat, Herr, so lasst michEuch angehen um Gnade und Ratl Wisst Ihr hier irgendwo eineStaette, die mir recht gebuehrte, einen wilden Stein oder eineeinsame Hoehle von aeusserster Unbequemlichkeit, ich bitte Euchherzlich, so zeigt sie mirl Ihr werdet wohl daran tun* 1 '
Da dachte der Fischer grimmig nach und lachte in sich hineinbei seinem Einfall. “Dem werd* ich's geben“, dachte er- “Denwill ich in Verlegenheit bringen, dass das grasse Grauen ihn an-kommt vor meinen Vorschlaegen und er auskneift. Da wird derSchwindel sich zeigen. Und er sagte:
“Bist du auf so was aus, Freund, so freue dich. Dir kanngeholfen werden, und ich will es sein, der dir hilft. Im Seedraussen weiss ich ein Riff, ganz allein in dem Wage, das istdir ein holdes Heim, schroff genug, da magst du hocken und dei-nen Kummer beklagen nach Herzenslust. Willst du, so bring ichdich hin und helf dir hinauf. Hinauf naemlich kann man zur Not,aber hinab, da hapert’s, so ist dir das Felslein geartet. Wirwollen r s aber ganz sicher machen, dass ja dein Reuesinn sichnicht wendet, wenn du ihn auch bereust. Ich hab seit Jahr undTag ein eisern BeinscheIlelein aufbewahrt, ein wackers, ver-schliessliches. Das nehmen wir mit, und ich leg es dir an*
Kommt dir der Spas3 dann misslich vor, und versuchtes dichhinab, so musst du doch ausharren, gern oder ungern, und dadein Leben verbringen, solange es vorhaelt. Wie gefaellt dirmein Vorschlag?"
“Er ist sehr gut“, antwortete Gregorius. “Gott gab ihnEuch ein. Ich danke Ihm und Euch und bitte Euch: Helft mirzu dem Steinl“
Drauf lachte der Fischer droehnend und rief:
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