"Mutter, Entweihte, sprich nicht so ausdruecklichi Abertu* es nur! Ich begreife, warum du es tust« Wir sollen aus-druecklich sprechen und die Dinge bei Namen nennen zu unsrerKasteiung. Denn die Wahrheit sagen, das ist Kasteiung. Hoerstdu, Gott, wie wir uns kasteien und es grass in Worte fassen?
Das also ist es, worum ich gebetet hatte, dass du mich zu derStaette brachtest, wo mir wohl geschaehe und ich mit Freudenmeine liebe Mutter erblickte. Anders hast du es mir gewaehrt,du reicher, sehr guter Gott, als ich es von dir erbeten hatte«Verleihe mir Kraft, grosse Kraft, dass ich den Zorn niederdruecke,der sich zu dir erheben willt Besser wohl, was meinst du, ichhaette sie nie erblickt, als dass ich ihr beiwohnte als Manndrei Jahre lang, meines Vaters Folger, und sie im Bette mit Kin-dern beschlief, fuer die keine Staette auf Erden ist, viel weni-
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ger noch, als fuer mich, und die im Denken nicht untereubringensind, - kein Mensch weiss, was er von ihnen denken soll. Diesist der Untergang des Denkens, es ist der Welt UntergangJ Frau,Ihr duerft mich wohl Grigorss, ich aber darf Euch weder mit Namennoch Mutter nennen, beides ist Wahnsinn, und wie leid ist mir'snamentlich um das Mutterwort, das ich verscherzt habe durch Be-sudelung J Zukoemmlicher und schonender mag es sein, Euch ’liebeBase* zu nennen, denn mit solcher zu buhlen ist weniger arg«
Wie ich aber mit meinen Kindern verwandt bin, mit Herrad und demKommenden, das weiss ich noch nicht, ich hab es noch nicht er-gruendet. Tu’ ich es nicht dem Judas gleich, der sich erhaengteaus Reueekel vor seiner Tat, so werde ich Zeit haben, daruebernachzudenke n•"
"Grigorss, mein Kind und Herr, ich muss es bereuen, dassich Euch ein Beispiel gab mit buessender Nennung der Dinge, denn