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Der Erwählte : Roman
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dieses?"

Er sah hin und erblich so sehr, dass er aussah wie sie.

Die Augen fielen ihm in die Hoehlen* Tief sank ihm das Haupt*"Gut denn", sprach er endlich, "du weisst es« Die Tafel,mir zur Mitgift vermacht, als man mich Wind und Wellen liess,sie kam dir zuhanden. Fahr wohl, unser Gluebk! Es war aufLuege gebaut. Denn ich verlog Euch, dass ich der Suende Kindund aus Suende gemacht bin in allen meinen Gliedern« Und ebenj etzt log ich Euch, als ich sprach, nicht trueglich haett» ichzu Euch, der Reinen, die Augen erhoben. Ja, ich betrog Euch.Unreine hab ich Euch angetan mit meiner Liebe, Unreine der FruchtEures Leibes durch meinen Leib. Gott hab ich viel gebeten, etmoege nicht ansehen meine Schuld. Es war falsche Bitte. Er hates an den Tag gebracht, und ich gehe. Verstossen muesstet Ihrmich, taet ichs nicht selber. Ihr seht den Verworfenen nichtmehr. Ich gehe, meine Eltern zu suchen."

"Grigorss", flehte sie, " - so nenn 1 ich dich jedenfalls,aber du, nenne mich nicht! - Grigorss, Geliebter, sage mir doch,dass ihr zwei seid und verschieden, der Mann der Tafel und du!Nicht wahr, ein anderer gab dir das Stueck, nicht dir ward esbeschrieben! Und sei es Luege, - sage mir das!"

"Nein, Frau, der Luege genug! Mein ist das Vermaechtnis,

Ein frommer Mann, der mich aufzog, verwahrte es mir, bis ichgross war. Das Kind, dem es beilag, bin ich."

"Grigorss, so sind wir verloren« So ist unser Ort dieunterste Hoelle. Grigorss, wenn du die Wahrheit sprichst, stattmir gnaedig zu luegen, so ist kein Unterschied zwischen meinemEhgemahl und dem Kinde, ausser, das Kind ist nun ein Mann.Grigorss, ich schrieb dem Kinde die Tafel,"

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