wohlauf, als wir ritten« 1 ' - "Herr, meine Viforte muss ich leiderbekraeftigen."
Verweilt wurde da nicht laenger. Sie sassen auf und rittennach Hause. Glaubt mir, es gab kein Rasten, bis sie dort anlang-ten und Wort erging an die Herrin, ihr Gatte sei da. Im gruenenJagdkleid trat er bei ihr ein, - was musste er da gewähren*
Eine Wankende, ganz Vergilbte, Zerloeste, von Entsetzen flackernddie Augen, uebergross in der Jammermiene« "Grigorss!" rief sieund sank in seinen Arm, barg das Gesicht an seiner Brust undstoehnte dort wieder: "Grigorss! So nenn* ich dich, wer du auchseist, denn, Gott im Himmel, bei Namen nennt man den einen wieauch den anderen, es ist kein Greuel dabei. Mein Grigorss -denn mein bist du j edenfalls -, sprich, seit wann heisst du so?Wer gab dir den Namen? Grigorss, mein Liebling, - denn das bistdu so oder so -, Grigorss, wer bist du? Himmel und Hoelle haen-gen an deinem Mund - wer hat dich geboren?"
Er beugte sich ueber sie: "Um Gott, Frau, was ist Euch?
Liebes Weib, Reine, was hat man dir angetan? Ich ahne, ichweiss es. Deine Frage verraet es mir. Hat ein Feind, einschleichender, Euch berichtet, ich sei ein niedrig geborenerMann, aus der Huette? Nun denn, welcher Uhu und Schuft Euch daseingegeben und Euch so zu Leide gebracht: er luegt. Gut verbergeer sich vor mir, denn kenne ich ihn, ist’s um ihn getan. Ichsage dir: in seinen Hals luegt der Schelm. Nicht truegerischerhob ich die Augen zu Euch und kaempfte um Euch. Hoch bin ichvon Gebuerte, das ist mir verbrieft, ebenbuertig dir, Liebste,ganz, sei des voellig getroestet: auch ich eines Herzogs Kind."
"Ebenbuertig?" wiederholte sie schaudernd und sah ihn mitihren wilden Augen an. Dann hob sie die Tafel: "Wer gab dir
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