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Der Erwählte : Roman
Entstehung
Seite
208
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schlaegt sich die Brust, als ob es sein Suendenstand waere, derdarauf geschrieben steht, nicht der eines Nebenmenschen, des Kin-des« Das verringert krankhaft den Unterschied zwischen denZweien, den Beiden. Mit der Tafel hier waren Stoffe« Auch sieliegen nicht auf dem Meeresgrund. Ich erinnere mich kaum* esist zu lange her, es ist mir unmoeglich, mich zu erinnern, undmit aller Entschiedenheit leugne ich es, dass Grigorss ein Kleidtrug vor meinen Augen aus solchen, au3 ebenden Stoffen und esnoch verwahrt. Krankhaft, krankhaft, zu loderndem, lachendemWirrsinn, vermindert auch das den vernuenftigen Unterschied zwi-schen Grigorss und dem Kinde« Wo ist meine Vernunft? Das Kindhiess nicht Grigorss, - das heisst, es hiess ueberhaupt nicht.Heisst es jetzt Grigorss? Ist Grigorss das Kind ? Hab ich meinSuendenkind zum Gemahl? Wahnsinn, lodernder, lachender, gellen-der - und Schwaerze, Schwaerze."

Ohnmaechtig fiel sie vom Stuhl, aufgefangen noch gerade vonder Jeschute, sodass sie nicht allzu hart aufschlug. Die rannte:"Zu HilfeJ Zu Hilfe.' Die Herrin liegt uns wie toti" Man kam,man trug sie ins Bettgemach« Stechendes gab man ihr einzuatmen.Ein reitender Bote ward ausgejagt, in den Wald, zum Herzog. Nachdem frug sie fordernd, sobald sie die Augen aufschlug und hoerte,zu ihr sei er auf dem Wege. Die Tafel hielt sie; man hatte sieihr nicht entwinden koennen, auch nicht in der Amacht.

Zur Herberge kam der Bote. Die Jaeger waren verdriesslich.Verloren ihr bester Falke: Ueberkroepft, war er entflogen, ohnedas Luder zu wittern, zum Walde, wo er nun stand. Da musstensie schlimmere Botschaft hoeren: "Herr Herzog, wollt Ihr dieHerrin noch lebend finden, so eilt, oder Ihr kommt zu spaet.

Der Frau Ist toduebel." *

"Geselle, wie kann das sein? Sie war