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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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Nicht wenige staedtische Streiter waren leider ausgesperrt;die wurden wohl erschlagen. Aber sie waren ja nur Nebenperso-nen, und Roger, der Spitzbart, v/ar gefangen.

Der Handkuss

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Koennt ich nur ohne Vorbehalt und schweres Vorwissen denFreudentaumel, den alle Luefte erfuellenden Glueckes- und Dankes-jubel der Staedter teilen, da durch Grigorss Unbedingtheit dasLand vom Drachen befreit war und der Verwuester entwaffnet undgebunden im Verliesse des Torturms lagl Umarmen moechte ich denSieger, so jugendlich, und den wackeren Sturmi geradehin auf dieSchnauze kuessen, aber zum ersten haelt der Gedanke an das Graeu-liche, das nachkam, mich von diesen Bezeigungen zurueck, undzum zweiten durfte man Grigorss garnicht umarmen, denn er warspeer- und schwertwund, das Gewand beronnen diesmal vom eigenenBlut, und sank, als ihn das Volk im Triumph vor seine Herberge,des Amtsmanns Haus, gebracht, ohnmaechtig von Rosses Ruecken.Balsam und gute Pflege war denen beiden not, und die wurden ihnenzuteil. Die Staedter aber hatten den Tag viel anderes noch zutun, als nur zu jauchzen und sich die Schenkel zu schlagen; dennder erboste Feind liess es an einem Hauptsturm auf die Stadtnicht fehlen, um seinen koeniglichen Herzog zu befreien, undbis zum Abend waehrte sein wildes Muehen: Mit donnernden Ramm-balken berannte er die Tore, Ebenhoehen, mit Streitern bestan-den, rollte er ueber den ausgefuellten Graben an die Mauern,legte Sturmleitern an und schleuderte Stein und Eisen die Mengein die Feste. Da musste noch mancher Buerger und Burgunder dasLeben lassen. Am Abend aber ermattete der Sturm, und da dieStaedter die draussen wissen Hessen, wenn sie noch eine Hand174