So auch hier, nur noch viel unbedingter, und eher haette er da-mals geduldet, dass Flann seine Schulter zu Boden drueckte^ alsdass er nun abgelassen haette von seinem Griff um Schwert undZaum. Das Schv/ert zerschnitt ihm die innere Panzerung der Handund schnitt ins Blut, doch darum liess er nicht locker und fingmit seinem guten Schild die Schlaege ab, die Roger mit dem sei-nen wuetend zu fuehren suchte auf seinen Kopf und Arm. Sturmiaber zog.
Kurz war die allgemeine Verblueffung durch dies Geschehen.Dann stuerzten des Herzogs Mannen ihm mit Wutgeschrei zu Hilfe,ihnen entgegen aber warf sich durchs aufklaffende Tor Mannschaftder Stadt, also dass sich auf der Bruecke eines der haertestenHandgemenge entspann, die man je gesehen. Dem Grigorss gingein Wurfspiess durchs Hersenier beim Schlussselbein in den Hals,sodass er, arg verwundet, das Geschoss kaum abzuschuetteln ver-mochte, und auch Sturmi blutete mehrfach am Leibe. Da aber warensie dem Tore schon so nahe, dass man dem Herzog haette zurufenmoegen: "Steig ab, Mann! Gieb Valet deinem gefangenen Schwert,das nun einmal in unbedingtem Griffe ist, und lass dich vomPferde fallen in die Arme deiner Beschuetzerl" Aber das wollteund konnte der Recke nicht. Fahren lassen sein Schwert, mit demer den Fant entwaffnet? Vom Rosse sinken wie ein Besiegter?
Das nie und nimmer! Auch hatte er wohl nicht rechte Umsichtwegen seines behelmten Gesichtes und wusste nicht ganz, wie ihmgeschah* Schallende Schlaege fuehrte er mit seinem Schilde aufden Schild des blutenden Entfuehrers. Schon aber krachte esganz anders: Das waren der Porte schwer beschlagene Fluegel,die zufielen hinter Ross und Mann und Mann und Ross, und inihre Furchen fuhren knirsehend die Balkenriegel.
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