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Der Erwählte : Roman
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in seinen Folgen aber graeuliche Ausgang, so kuendete ich nichterst davon. Auch werde ich bestimmt nicht in Gesang und Liedes-takt verfallen, wie es Herrn Poitewin geschah beim Kuenden vonGrigorss' Kecklichiceiten. Dazu laesst meinen geistlichen Sinndas Pruegelfest zu nuechtern. Ohnedies weiss jeder, wie es ge-halten v/ird, und wie sie's treiben. Sie schlugen die Speereunter die Arme, rueckten den Schild hoch, und in vollem Lauf,mit viel Geklapper und Geklirr, berannten sie einander zu pras-selndem Zusammenprall, dass einer dem andern mit dem Speeregleich beikaeme und ihn vom Sattel stiesse. Das schlug beidenfehl. Die Speere splitterten an Schild und Panzer, ihre Stueckeflogen hoch in die Luft, darunter die Rinde von Rogers Baum,undausgerichtet war garnichts. Sass schon Grigorss unerschuettertauf Sturmi, wie fest auf seinem geschienten Rappen sass erstder Herzog! Wenig, wuerde ein Dichter sagen, vergassen sie daihrer Schwerter. Wie sollten sie ihrer auch vergessen, da ihreSpeere hin waren? Fuer die Schwerter war jetzt der Augenblickgekommen. Aus den breiten Scheiden zogen sie sie und schmiede-ten damit auf einander los, dass die Schlaege hinhallten uebersFeld und zu den Ohren der Gaffer auf der Mauer, dass es nur solohte und funkte beim Treffen von Stahl auf Eisen. Wahrhaftig,sie waren gleich gut, und mehrmals war jeder halb betaeubt vomSchwirren seines Helmes, auf den des anderen Schwert gefahren.Die Rosse traten und taenzelten um einander herum, wie die Rei-ter fochten und einander Schlagesvorteil abzugewinnen suchten?bald standen sie seitlich zu einander, bald Stirn zu Stirn. DesHerzogs Andrang aber schien, ganz wie seine Helden vertraut unddie Staedter gefuerchtet hatten, gewaltiger doch, als der desjugendlichen Gegners: Langsam wich Grigorss vor seinen Meister-

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