Freier, und auf dem Eisendach des Rosses lag eine Decke, sammet-rot, Drauf sass der Sieggewohnte, auch ganz in Eisen, undBlitze schossen von seinem Schildgespenge, das ausgeziert warmit Edelsteinen rund um den Buckel aus rotem Gold, in Glut ge—klaert. Von dem kam das Blitzen. Der Helm ging dem zu Fuerch-tenden ueber den ganzen Kopf und ragte ihm spitz vorm Gesicht,mit Augenloeehern. (Grigorss aber hatte das Gesicht frei inder Halsberge.) Einen Speerschaft fuehrte der sehr zu Schauende,das war ein junger Baum mitsamt der Rinde, grimm anzusehen die-ser ganz besonders.
Es war denn auch, als ob der Waghals auf Sturmi den Anblickdes Gegners nicht ertruege, denn er warf bei seinem Nahen seinTier herum und sprengte zurueck beinahe die ganze Strecke, dieer gekommen, fast bis unters Tor, hinter ihm mit geschwungenemRindenschaft der Funkelnde, der schrie durch seinen Helm:
"Steh, Milchbarti Steh, Muttersoehnchen, feiger Unglueckswurm!Warst du frech genug, herauszukommen, so steh auch und nimmdeine Zuechtigung!"
Das gab ein grosses Lachen unter den burgundischen Ritternund Mannen. Grigorss aber, sich wieder wendend, rief:
"Ihr lacht wohl ueber Eueren Herzog, der, scheint's, nichtweiss, dass man fuer einen langen puneiz sorgen muss beim Holm-gang? Blast nun das Zeichen, damit wir r s nach seinem V/illenaustragen, unbedingt und zum Aeussersten, bis einer von unsnicht mehr kaempfen kann!"
So toente denn das Heerhorn, und der Zweikampf begann.
Mein moenchisch H e rz hat garnicht Anteil an solchem Maenner-unfug und ritterlichem G eblaeu, ich mag es nicht, und waerenicht der sehr sonderbare und fuer den Augenblick so glueckliche,170