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die Belagerer und gerechte KampfBedingungen seien ihm gewaehrt*
- Denen wurde zu ihrer Verwunderung Bescheid, der Ritter werdekommen und hoffe, mit Gottes Gnade den Herzog zu bestehen.
Am naechsten Morgen, vor Tagesanbruch, 'hoerte Grigorss dieFruehmesse und bereitete sich dann wie Einer, der zu Felde ziehtJWaffenlich Gewand legte er an, und Herr Poitewin, obgleich mitvielem Schuetteln des Kopfes, half ihm selbst, sich streitlichzu bewahren mit Eisenhose, Harnasch, Haube, Helm und Hersenier,Schwert, Schildesrand und hoher Lanze. Deren Faehnchen war,wie sein Waffenrock, mit dem Fisch bezeichnet, und ihren Schaftumfasste, die Festigkeit des Griffes mehrmals erprobend, seineRechte im gefingerten Eisenhandschuh. Waehrend der Ruestungsprach Grigorss zu dem Helfer:
"Seid guten Muts und schuettelt den Kopf nicht allzu viellEs ist nun so, auf meines Lebens Tafel steht geschrieben, dassich den Mann bestehen muss, ich siege oder falle, Fall* ich -was tut’s? Es ist an mir nicht viel gelegen. Diese starkeStadt mag weiter sich gegen den Spitzbart halten, so gut, wieeh’ ich kam. Stuerz* ich aber ihn, so ist das Land befreit vomDrachen und erloest vom Minnekrieg. Das wollt bedenken. DerHerzog ist im Nachteil, denn er wagt mehr, als ich, doch ist ereben deshalb auch wieder im Vorteil, denn besser kaempft, wermehr wagt, als der andre. Im Nachteil aber hinwiederum ist er,weil er fuer den Raub und Zwang der Herrin kaempft, ich aberfuer ihre Ehre. Alles wohl durchdacht, ist mehr des Vorteilsauf meiner Seite, als auf seiner. Darum hoffe ich, ihn mit Gottzu stuerzen, habe es aber, was an mir liegt, auf sein Lebennicht abgesehen. Dieses Gockels gieriges und gewalttaetigesWerben um die Herrin ist zwar abscheulich und macht ihn auch mir
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