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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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einmal ennuyant, fuer die Frau als Einer unter Vielen zu kaempfen.Nach Zweikampf fuer sie steht mir der Sinn, und da soll sich zei-gen, ob der nicht besser streitet, der fuer ihre Freiheit steht,als der ihr Zwang und Schmach zudenkt im Kampfe."f "Ach, Freund 1 , seufzte der Schultheiss, "der Schanden letzteist es am Ende nicht, das Ehgemahl des Koenigs vom Arelat undHochburgund zu werden, und in manchem Herzen nistet der Zweifel,ob die Sache der Herrin so ohne Tadel ist, da sie absolut demLande keinen Herzog geben will und es deswegen im Banne des lei-digen Minnekrieges haelt."

"In meinem Herzen", entgegnete Grigorss und bekam sein schoe-nes Gesicht, "ist ihre Sache heilig!"

Da sah der Maire den Juengling eine Weile an, und wenn seineAugen dabei verschwammen, so war es, weil in seinen Gedanken dieWoertlein "fuer" und "um" wunderlich in einander schwammen.

"Euch wuensch* ich", sprach er schliesslich, "Herr Obenaus,der Spitzbart moege seine Gewohnheit nicht wieder aufnehmen undsein Kartell gar nicht erst wieder ergehen lassen."

"Eueren V/unsch verwuensch ich!" rief Grigorss, noch immersehr schoenen Angesichts* Und nach seiner Verwuenschung ginges

Denn wie bald, da kamen zwei Reiter unter die Mauer gerit-ten, der eine mit einem Heerhorn, worein er bruellend stiess,der andere mit der Loewenstandarte vom Arelat und Burgund, derrief hinauf, wenn die Herzogin noch einen Ritter habe, kuehn ge-nug, mit Roger, ihrem unbesiegten Gebieter im Einzelkampf undim Turnei zu Ernste sich zu messen unter den Mauern der Stadt,den naechsten Tag, allen Buergern zum Schauspiel und zur Lehre,der moege nur hervorgehn und sich stellen;- freier Ausritt unter

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