heXX vor Freude und Erboetigkeit, so durchdringend wie HahnewMorgenkraehn. Sturmi hiess es* Ich liebe es selbst in seinerWohlgedrungenheit # mit weisslichem Schweif und ebensolchemSchopf und Kammbehang - der kraeftig-feinen Fesseln und kleinenHufe auch ruehmend zu gedenken. Der Seide gleich war sein ge-striegelt Fell, darunter voller Kraft die Muskeln zuckten undspielten. Wie kleidete Sturmi die Kettendecke aus feinen, dich-ten Stahlringen, womit der Knecht ihn ruestete, darueber die Ko-verture aus gruenem, arabischen Acbmardil Die hing ihm hintenbis zu den Hufen und war zu beiden Seiten mit dem Fisch be-stickt. So ritt Grigorss sein liebes Ross - und alles war ihmvon Traumes wegen und kraft der Angeborenheit ganz wohlvertraut- selbst schoen bewahrt an Haupt, Leib und Bein, das Schwert amHueftgurt, Arm und Hand in Schildesriemen, - so, sag’ ioh, ritter den Sturmi oft, zusammen mit anderen Degen von der HerrinLehn, zur Stadt hinaus, begleitet von einer Fuhre mit Turnier-lanzen ohne Spitze. Denn, glaubt mir, die Spassigkeit und halbeFreundschaft, mit der im Winter der Minnekrieg gefuehrt ward,ging also weit, dass Staedter und Belagerer einander friedlicheWaffenspiele boten und Frau Sibyllens Ritter sowohl wie die bur-gundischen, die einen vor den Augen der anderen, Schimpfturneiemit stumpfen Schaeften anstellten, teils zur eigenen Belustigung,teils damit die einen die anderen bedenklich stimmten durch denAnblick ihrer Reit- und Stosskunst. Dabei gewann Grigorss man-che frueh ertraeumte Ehre und den Beifall der Feinde.
Mich muss es ja freuen, dass ihm solche Frist und Fueglieh-keit gegoennt war, sich im Wirklichen Zu uebenj denn wuenschenmuss ich, dass der Vorsatz, der ihm so starr und stumm im Her-zen sass, Gelingen finden moege, - da ich doch als Erzaehler162 n