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Der Erwählte : Roman
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takSmi

"Und waer er Valand selber, ich wollt ihn auch bestehn!"

Wen er damit meinte, danach zu fragen ist wohl niemandstutzig genug. Hoer ich ihn aber so murmeln, bin ich wahrhaftigder Fuegung Gottes froh, dass Grigorss zum Winter und zur Zeitlaessiger Fuehrung des Minnekriegs in die Stadt gekommen war.

Das gab ihm Frist, sich im wirklichen (und nicht nur innerlichen)Sprechen der Sprache des Rittertums mit Fleiss zu ueben, wozuihm der Winterkrieg beinahe von Tag zu Tag Gelegenheit bot. Dennallerlei ritterlich Geplaenkel, leichte Abenteuer und Skaramutzien,halb ernstes Neidspiel, halb nur der Kurzweil halber, geschahenfast taeglich vor der Stadt, zu Fusse und zu Pferde, und dabeiblieb er nicht muessig, - so wenig, meiner Treu, dass es beiruestigen Buergern, bei Rittern und Sarjanden bald hiess, imJagen sei er ein Haupt und in der Flucht ein Schwanz. Ich gebedie Maennerrede wieder, wie ich sie vernommen. Mir klingt sieungefuege und gleichfalls, dass sie sagten, er sei "der Jagelder Feinde", Auch das ist fuer mein Ohr eine linkische Me-tapher, doch gab ihnen seine tenue die Bilder nun einmal ein.

Am wohlsten war ihm zu Pferde, denn zu oft und genau hatteer Schenkelschluss, Leisieren und Volte reiten im Traum geuebt,als dass nicht die Wirklichkeit ihm altvertraut und zukoemmlichhaette erscheinen sollen. Die Kunst war, wie man sagt, ihm an-geboren, er hatte sie in sich vorgefunden und vermochte siegleich, sodass niemand -.dachte, er habe frueher nie auf RossesRuecken gesessen. In Herrn Poitewins Stall stand ihm ein gutesTier, von seinem Gold gekauft, ein blessiger Hengst, gescheckelt,von Brabanter Schlag, mit Augen, schoen wie dem Einhorn eeineund voll feuriger Freundschaft fuer seinen Meister: Wenn der zuihm trat, so wandte es den blanken Hals nach ihm und wieherte

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