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Der Erwählte : Roman
Entstehung
Seite
160
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Der Zweikampf

Mich freut es, bei allem stillen Grauen, das mir ob desFortgangs der Geschichte im Herzen wohnt, dass Herr Feirefitzbei jener Unterhandlung mit Herrn Poitewin hatte Gewissheiteinholen wollen ueber die Echtheit von Gregors Rittertum, wodurcher dem Schultheiss die Zunge geloest und ihn bestimmt hatte, vonseines Gastes keckem Einzel-Ausfall auf die Bruecke des Genauerenzu kuenden. Wir haetten sonst wohl gar von diesem Abenteuer nievernommen* Sanghafte Uebertreibungen gern in Abzug gebracht, diedem Kuender in der Hitze des Erzaehlens mit unterliefen, und dieman einem in wahrhaftiger Erzaehlung nicht Geuebten zur Not ver-zeiht, - so bleibt genug, uns zu versichern, dass die ritterlichenTraeume des Kloster-Scholaren aus der Fischerhuette nicht leererSchaum gewesen, sondern dass ihm die Sprache der Rittertat, vonder er behauptet hatte, e3? spraeche sie innerlich mit Fertigkeit,wirklich mund- und armgelaeufig war, wenn ihm auch nottat, sichaufs allerbeste und wirklichste darin zu vervollkommnen, bevorer wagen konnte, was ihm seit seinem ersten Gespraech 3chon mitMeister Poitewin, besonders aber seit er die Herrin mit Augengesehen, als starrer Vorsatz im Herzen sass.

Fragt Einer hier in Einfalt und von Begriff ein wenigstutzig, was fuer ein Vorsatz denn das wohl sein mochte, somoege er abgerissenen Brocken lauschen, die Grigorss, wenn erallein war, manchmal stossweis vor sich hin murmelte. Sielauteten:

"Sei er auch noch so greulich, ich bind' doch mit ihm

anl"

Oder: