In seiner Erwiderung erinnerte Herr Feirefitz daran, dassin Stadt und Land der Kummer ueber diese Lebensweise ihrer Be-wunderung die Waage halte. Er war bei dieser Unterredung nichtin gebluemte Seide gekleidet; insofern wich sein Bild ab von dem,das der Schultheiss von ihm entworfen. Vielmehr war sein aus-ladender Oberleib zum Schutze gegen allenfalls fliegende Steinein einen Harnisch gehuellt, zu welchem er eine gestaerkte Hals-krause trug, und eine Sturmhaube mit Buckelkranz bedeckte seinHaupt. Seine so sehr duennen Beine dagegen waren nur mit bei-derseits verschiedenfarbenem Schmiegestoff bekleidet, endend inSchnabelschiohe, deren Spitzen sich beim Ritte hoch vor den Steig-buegeln gebaeumt hatten. Aber auch halb in Eisen verlor der Hof-mann nichts von seiner Geschmeidigkeit, und bei der Unterhand-lung gelang es ihm, mehreren Kommoditaeten den Dringlichkeitsrangvon Nezessitaeten zu gewinnen. Danach sprach der Amtsmann:
"Au reste, Truchsess, incidemment und ä propos, ein wohlbemittelter Irrfahrer, noch jung, ist kuerzlich hier gelandetund hat Obdach und Kost bei mir genommen, Gregorjus von Uker-land, ein werter Ritter- Er fuehrt den Fisch im Wappen undschwoert hoch und teuer, Gott habe ihn. eigens dieser mit Not ge-fuellten Stadt ansichtig gemacht, damit er hilfreich seine Rit-terschaft in ihr bewaehre und an ihren Q,uaelern. Vor allem ister gire, sich unsrer Frauen, der Hartbedraengten, zu nahen undsich ihr zum Lehnsmann anzutrsgen. Wollt Ihr wohl das, ge-schmeidig wie Ihr seid, vernietein?”
"Ein Kleines waer e3 mir”, versetzte Herr Feirefitz. "SeidIhr denn aber auch der Reine seines Adels ganz sicher? Das Au-genmerk der Herrin etwa fehlzulenken, waere ein straefllcherfaux pas von meiner Seite. Ulcerland, ich muss gestehen, ist