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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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In der Burg dort oben aber, ihrer aeussersten Zuflucht, birgtdie sich, die dieses Dranges Preis ist und zu all unserm Leiden

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stets nur 'Jamais sagt. Wollt Ihr Euch wundern, dass Stimmensich hie und da hervortun, wenn auch gedaempft, die dem nichtganz fern liegenden Gedanken nachfragen, ob unsre Frau, diesich solange bewahrt, nicht besser taete, dem Spitzbart endlichihre Hand zu reichen und somit diesem verdammten Minnekrieg einEnde zu setzen? Auf der Burg, bei Hofe selbst, gibt es eine anZahl und Rang garnicht geringe Coterie, die offen diesen Vor-

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schlag beguenstigt. Die Frau doch, was sagt sie?Niemalen dela viel

Es war in Herrn Poitewins Haus und Stube, bei einem erwuensch-ten Imbiss von Rauchfleisch und Warmbier mit Nelken, den dieSchaffnerin und Schluesseifrau, von Natur behaebig, doch versorg-ten Angesichtes auch sie, ihnen aufsetzte, wo Grigorss diese Be-lehrungen empfing, und er zeigte sich ausserordentlich bewegtdavon*

"Herr Gastfreund, werter Schulze", gab er zur Antwort, "wieNebel faellt es bei Euren Worten von meinen Augen, und mir ent-huellt sich, warum nach langer, umhuellter Fahrt das Bild die-ser Stadt sich mir enthuellte. Ich bin am Ziel. Hierher hatGott mein Steuer gerichtet, und klar wie im Sonnenstrahl erkennich, dass ich zurecht gekommen. Das war es, worum ich Ihn immergebeten, dass Er mich dahin bringe, wo es fuer mich zu tungaebe, damit meine Jugend nicht muessig liege, sondern in gerech-tem Kampf sich vierte vor bedraengte Unschuld. Gefaellt es meinergnaedigen Frau, so will ich ihr Knecht und Soeldner sein, undwie die hart Gequaelte die Losung sich erwaehlte, so sei diemeine die:Niemalen de la viel' Denn diesem Herzog, den Ihr

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